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Fließgewässer Wetter, Fischbestand und allgemeines

G R E N Z E N   W E T T E R 

Grenze Gemarkung Rödgen


 

Grenzen Wetter



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A L L G E M E I N E S 

Die Wetter (GKZ 2484) hat eine Länge von 69 Kilometern, entspringt am Rande des Vogelsberges zwischen Laubach und Schotten (50° 32' 16'' N, 9° 4' 59'' O), fließt durch Lich im Landkreis Gießen und mündet bei Niddatal-Assenheim im Wetteraukreis (50° 17' 52'' N, 8° 48' 42'' O) in die Nidda. Die Quellhöhe liegt bei 378 m, die Mündungshöhe bei 120 m. Das Einzugsgebiet hat eine Fläche von etwa 517 Quadratkilometern.

Quelle Bild: Wikipedia

Abflussmengen
Die folgenden statistischen Werte wurden durch eigene Messungen ermittelt und den Veröffentlichungen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie entnommen. Die Wetter-Messstelle befindet sich bei Friedberg in Bruchenbrücken, unsere Messungen wurden in Rödgen vorgenommen.

Die mittlere Abflussmenge liegt bei etwa 2,9 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, der Minimumwert bei 650 Litern und der Maximumwert bei ca. 20 Kubikmetern. Bei Hochwasser werden aber auch schon einmal Abflussmengen von über 60 Kubikmeter Wasser pro Sekunde gemessen.


 


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F I S C H B E S T A N D 

Aal

Der Bestand des Fisches des Jahres 2009 in der Wetter ist gut. Es werden regelmäßig Exemplare jenseits der 1 kg-Marke gefangen.

Bachforelle

Bachforellen wurden von uns in der Vergangenheit mehrmals eingesetzt, eine natürliche Reproduktion ist in diesem Gewässer aber nicht zu erwarten. Der gute Bestand an Bachforellen in der direkt verbundenen Usa lässt natürlich auch Fische in die Wetter einwandern und die recht gute Gewässerqualität der Wetter gefährdet diese nicht.

Da das Nahrungsangebot in der Wetter recht hoch ist, können Bachforellen darin sehr gut abwachsen. Es wurden bereits Bachforellen mit einem Gewicht von bis zu 1,5 kg gefangen.

Barsch

Der Barsch ist einer der Leitfische der Wetter, die zur Barsch- und Brachsenregion gehört. Es wurden, wenn auch selten, Exemplare bis 1,5 kg gefangen. Sogar Kaulbarsche gingen in der Wetter bereits an den Haken.

Brasse

Diese Fischart ist ein weiterer Leitfische der Wetter. Die Bestandsdichte ist recht hoch, trotzdem ist der Bestand nicht verbuttet. Es wurden mehrfach kapitale Exemplare von bis zu 1,2 kg gefangen.

Döbel

Diese Fischart kommt sehr häufig in der Wetter vor und es werden auch Fische mit einem Gewicht von bis zu 1,4 kg gefangen. Wahrscheinlich wandern immer wieder Fische aus der Usa ein, in der der Döbel im Unterlauf zur der am häufigsten vorkommenden Fischart zählt.

Giebel

Wie den Fangstatistiken zu entnehmen ist, wurde auch ein Giebel gefangen. Da diese Fischart nie eingesetzt wurde, ist sie wahrscheinlich bei einer Besatzmaßnahme mit Karpfen unbeabsichtigt eingebracht worden. Diese Fischart darf nach der Hessischen Fischereiverordnung vom 17. Dezember 2008 auch nicht mehr in Fließgewässer eingesetzt werden.

Gründlinge

Diese Kleinfischart kommt häufig vor und wächst auch sehr gut ab.

Hecht

Ein Gewässer der Barsch- und Brachsenregion mit reichlich vorhandenen Unterständen und einem reichhaltigen Kleinfischbestand bietet natürlich beste Voraussetzungen für einen guten Hechtbestand. Es werden auch bei uns vereinzelt kapitale Exemplare von bis zu 2,5 kg gefangen. Andere Fischereirechtsinhaber der Wetter berichten von hervorragenden Fängen dieser Raubfischart.

Regenbogenforelle

Ein Besatz von Regenbogenforellen wurde von uns nicht durchgeführt, trotzdem werden regelmäßig Fische dieser Fischart gefangen. Da eine natürliche Reproduktion nahezu unmöglich ist deutet das auf einen regelmäßigen Besatz anderer Vereine hin.

Rotauge, Rotfeder, andere Kleinfischarten

Der Bestand an diesen Tierarten ist nicht gefährdet. Sie kommen in jeder Größe vor, eine natürliche Reproduktion ist gewährleistet. Das Rotauge ist die am häufigsten anzutreffende Fischart in unserem Gewässerabschnitt.

Spiegelkarpfen, Schuppenkarpfen

Das Gewässer bietet optimale Voraussetzungen für einen guten Karpfenbestand. In der Vergangenheit wurden von uns ausschließlich Karpfen der Wildform besetzt.

Es werden aber momentan noch mehr Spiegelkarpfen als Schuppenkarpfen gefangen, das wird sich in Zukunft aber ändern, da diese Fischart nach der Hessischen Fischereiverordnung vom 17. Dezember 2008 nicht mehr in Fließgewässer besetzt werden darf.

Zander

Obwohl die Wetter nicht gerade optimal geeignet für Zander ist, wurde in unserem Abschnitt ein Zander von fast 2,5 kg gefangen.



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R E K O R D F I S C H E 

Nachfolgend die jeweils 3 schwersten Fische einer Fischart, die in den letzten 10 Jahren gefangen wurden

Aal : 87 cm, 1,400 kg
Aal : 91 cm, 1,300 kg
Aal : 81 cm, 1,300 kg

Bachforelle : 55 cm, 1,530 kg
Bachforelle : 45 cm, 1,500 kg
Bachforelle : 51 cm, 1,410 kg

Barsch : 50 cm, 1,500 kg
Barsch : 35 cm, 0,600 kg
Barsch : 31 cm, 0,380 kg

Brasse : 46 cm, 1,200 kg
Brasse : ? cm, 0,800 kg
Brasse : 42 cm, 0,650 kg

Döbel : 35 cm, 1,400 kg
Döbel : 48 cm, 1,000 kg
Döbel : 41 cm, 0,750 kg

Gründling : 18 cm, 0,150 kg
Gründling : 16 cm, 0,110 kg
Gründling : ? cm, 0,100 kg

Hecht : 63 cm, 2,500 kg
Hecht : 55 cm, 1,250 kg

Kaulbarsch : 20 cm, 0,100 kg

Regenbogenforelle : 50 cm, 1,100 kg
Regenbogenforelle : 39 cm, 0,850 kg
Regenbogenforelle : 42 cm, 0,700 kg

Rotauge : 33 cm, 0,450 kg
Rotauge : 26 cm, 0,300 kg
Rotauge : 25 cm, 0,300 kg

Rotfeder : ? cm, 0,800 kg
Rotfeder : 29 cm, 0,360 kg
Rotfeder : 23 cm, 0,200 kg

Schuppenkarpfen : ? cm, 4,000 kg
Schuppenkarpfen : 53 cm, 3,300 kg
Schuppenkarpfen : 49 cm, 2,600 kg

Spiegelkarpfen : 62 cm, 6,000 kg
Spiegelkarpfen : 60 cm, 5,000 kg
Spiegelkarpfen : 46 cm, 4,300 kg

Zander : 76 cm, 2,450 kg



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